Organe der Genossenschaft

Alle Freien Waldorfschulen sind Schulen in freier Trägerschaft gemäß Artikel 7 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland und der Privatschulgesetze der Länder.

Der Träger der Freien Waldorfschule Offenburg ist die Genossenschaft zum Betrieb der Freien Waldorfschule im Ortenaukreis eG.

Genossen sind die Eltern, Lehrer und Freunde.

Die Generalversammlung wählt gemäß Genossenschaftsrecht einen Aufsichtsrat (12 Personen), der wiederum den Vorstand wählt, berät und kontrolliert. In beiden Organen (Aufsichtsrat/Vorstand) sind Eltern und Lehrer der Schule vertreten (siehe Genossenschaftsatzung).

Die kaufmännische Leitung wird einem Fachmann/Fachfrau (Geschäftsführer) übertragen. Diese/r wird von weiteren Mitarbeiter/innen im Büro der Schule und im Bereich der Hausmeisterei unterstützt.

Dem Lehrerkollegium obliegt zum einen die Kernaufgabe der Schule - Erziehung und Unterricht  - als auch die pädagogische Leitung (Selbstverwaltung) der Schule. In den entsprechenden Konferenzen (Pädagogische Konferenz, Technische Konferenz) bespricht es pädagogische Fragen und weitergehende schulische Belange. In der Verwaltungskonferenz fällt es die notwendigen Entscheidungen (zum Beispiel die Einstellung neuer Kollegen), jeweils vorbehaltlich der Zustimmung des Vorstandes.

Zur Vorbereitung der Konferenzen und zur Ausführung der Schulleiterfunktion bestimmt das Kollegium einen Verwaltungsrat (2-4 Lehrer/innen), der die Geschäfte in Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung und dem Vorstand führt.
Darüber hinaus benennt das Kollegium Delegierte, die die Schule bei den Delegiertenversammlungen des Bundes der Freien Waldorfschulen und der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Waldorfschulen Baden-Württemberg vertreten.