Monatsfeier

Vier- bis fünfmal im Schuljahr findet eine Monatsfeier statt (in der ersten Waldorfschule noch monatlich geplant, daher der Name...) Viele Klassen bringen im Unterricht Erübtes zur Aufführung, einmal schulintern, danach samstags für die Öffentlichkeit.
Dies können musikalische, eurythmische oder tänzerische Aufführungen sein, sowie Rezitationen in verschiedenen Sprachen, schauspielerische Szenen oder auch spielerische Darbietungen z.B. aus dem Rechenunterricht. Meist präsentiert sich die ganze Klasse, in höheren Klassen jedoch treten auch kleine Gruppen oder einzelne Schüler auf.

Jede Monatsfeier wird einmal vor der Schülerschaft und dann noch einmal vor den Eltern aufgeführt. So können einerseits die Schüler bewundern, was die älteren Schüler leisten, oder sie können sich als Ältere zurückerinnernd an den Darbietungen der jüngeren Schüler erfreuen. Bei den Schülern entwickelt sich eine erlebbare Zuhörkultur, die Urteilsfähigkeit über die einzelnen Leistungen wächst und man spürt, mit welcher Achtung alle Beiträge von den Schülern gewürdigt werden. Für die Eltern eröffnet sich mit diesen Darbietungen ein kleiner Blick ins Klassenzimmer und in die verschiedenen Altersstufen einer Schule.

Ziel ist - neben dem Erlebnis für die Zuschauer - vor allem aber, dass die Schüler von der 1. Klasse an mit regelmäßiger Selbstverständlichkeit an konzentrierte Bühnenpräsenz - auch vor größerem Publikum - herangeführt werden.

Nicht zuletzt ist eine Monatsfeier auch immer ein kleines Fest für die Schulgemeinschaft